
Der Computer gehört zu den großen Erfindungen der Menschheitsgeschichte, wo nicht genau klar ist, wer als Erster den Einfall zur Entwicklung hatte. Auf der einen Seite gibt es die deutsche Erfindung des Z3 aus dem Jahr 1941, die auf den Ingenieur Konrad Zuse (1919-1995) zurückgeht. Auf der anderen Seite gibt es den US-amerikanischen Großrechner ENIAC, der im Jahr 1945 seine Arbeit aufgenommen hat.
Der Z3 war ein elektromechanischer Computer, der mit Relais arbeitete. Der ENIAC wurde im Gegensatz dazu mit 18.000 Röhren betrieben und kann deshalb als erster voll- elektronischer Computer angesehen werden. Geht man jedoch vom grundsätzlichen Prinzip des Computers aus und lässt die Bauteile außen vor, kann man sagen, dass Konrad Zuse mit dem Z3, den er am 12. Mai 1941 in Berlin einer kleinen Gruppe Interessierter präsentiert hat, die
Erfindung des ersten Computers gelungen ist.
Wie Konrad Zuse auf den Computer kam
Konrad Zuse arbeitete bis 1935 als Statiker in den Henschel-Flugzeugwerken in Berlin-Schönefeld. Die aufwändige Rechenarbeit, die mit der Ausübung seines Berufes einhergingen, brachten ihn dann wohl auf die Idee, dass sich sowas mithilfe einer Maschine einfacher lösen können lassen müsste. Um seine Idee von der Rechenmaschine zu verwirklichen, kündigte der damals 25-jährige Zuse seinen Job und begann in der Wohnung seiner Eltern mit der Entwicklungsarbeit. Das Ergebnis war wie bereits oben erläutert der Z3 - der erste programmierbare, elektrisch angetriebene mechanische Rechner. Die Befehle las der riesengroße Z3 von Lochstreifen ab.
Der erste LaptopDer erste tragbare Computer bzw. Laptop wurde dann allerdings in den USA erfunden. Verantwortlich dafür war der in Thailand geborene und in den USA aufgewachsene Buchverleger und Computerspezialist Adam Osborne (1931-2003). Adam Osborne stellte im Rahmen einer Computermesse im Jahr 1981 den ersten tragbaren Computer der Welt: den Osborne 1 vor.